Nachrichten
Tag des Waldes
Author: Gemeinde Wöllstadt

Der Wald hat 1.000 Gesichter  

21. März: Tag des Waldes ist auch ein Tag der Nachhaltigkeit 

Friedrichsdorf, 21. März 2017 – Wir pflanzen heute junge Bäume, damit unsere Kinder und Enkel den Wald genauso nutzen können und der Wald ihnen genauso eine Lebensgrundlage bietet, wie wir es heute erleben,“ sagt der Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, am heutigen Internationalen Tag des Waldes. Zu der Baumpflanzaktion und zum Innehalten gibt es zehn Jahre nach dem Orkan Kyrill allen Anlass. Der Sturm hatte in einer Nacht alleine in Hessen 73.000 Hektar Wald verwüstet. Es hat mehr als ein Jahr gedauert, bis die Millionen umgeknickten und zerborstenen Bäume aufgearbeitet und aus dem Wald transportiert waren. „Ich möchte allen Waldbauern, Waldarbeitern und Förstern, die mitgeholfen haben den Wald wieder aufzubauen, von Herzen danken,“ so von der Tann. „Das war eine starke Leistung und die verdient in der ganzen Gesellschaft Anerkennung.“ 

Den Tag des Waldes nimmt der Hessische Waldbesitzerverband e. V. zum Anlass, eine hessenweite Aufklärungskampagne zu starten. Denn nicht nur die bedrohten tropischen Urwälder verdienen unsere Beachtung, sondern vor allem unsere heimischen Wälder hier in Hessen sind es, die direkt vor unserer Haustür zahlreiche wichtige Funktionen erfüllen. Seit Jahrhunderten sorgen die hessischen Waldbesitzer mit nachhaltiger Forstwirtschaft dafür, dass unsere Wälder bis heute und auch in Zukunft „funktionieren“ und uns allen nutzen. „Unsere Wälder sind die grüne Lunge Hessens“, so Michael Freiherr von der Tann. „Sie bieten uns Erholung, erfüllen wichtige Klimafunktionen, sind als komplexe Ökosysteme Heimat unzähliger Tiere und Pflanzen – und spielen auch als Wirtschaftsfaktor in Hessen keine geringe Rolle.“  

Rund drei Viertel der Deutschen leben in Städten. Entsprechend hoch ist bei vielen das Bedürfnis nach Naturerleben und dem Wunsch, sich ohne Mauern, Zäune und Bürgersteige frei bewegen zu können. Der Aufenthalt in Parks und Wäldern, das frische Grün, natürliche Düfte und die saubere Luft beruhigen die Nerven, können helfen den Blutdruck zu regulieren, das Stressgefühl zu senken, das Selbstbewusstsein zu fördern und sogar das Immunsystem zu stärken. 

Für die meisten Menschen ist der Wald etwas Selbstverständliches. Er ist einfach da, man nutzt ihn  zum Spazierengehen, Wandern, Joggen, Radfahren, Pilze sammeln und erfreut sich an der Natur, der Ruhe und Erholung. Doch die Wenigsten machen sich Gedanken darüber, wie so ein Wald eigentlich funktioniert, was er leistet – und was dafür getan wird, um ihn zu erhalten. Auch wenn unsere Wälder im Großen und Ganzen für jedermann zugänglich und nutzbar sind: Sie sind kein Allgemeingut, sondern Eigentum, und zwar des Landes (ca. 40%), von Kommunen (ca. 35%) und von Privatbesitzern und sogenannten altrechtlichen Eigentümergemeinschaften (ca. 25%). Und dieses Eigentum verpflichtet: „Unsere Wälder sind zum größten Teil Kulturwälder, die der Hege und Pflege bedürfen. Diese Aufgaben nehmen wir als Waldbesitzer mit großer Verantwortung wahr“, stellt von der Tann fest und nennt einen frühen „Waldhüter“ als Schöpfer des Begriffs der Nachhaltigkeit. Denn bereits 1713 schrieb der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz erstmalig von der „nachhaltenden Nutzung“ der Wälder und benannte damit das Prinzip, immer nur so viel Holz einzuschlagen, wie durch planmäßige Aufforstung nachwachsen kann.   

Aber neben der Holzwirtschaft, die in Hessen immerhin für rund 40.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sorgt, ist dieses Prinzip der Nachhaltigkeit zum Erhalt der Wälder für uns alle überlebenswichtig: Die Bäume des Waldes reinigen unsere Luft, speichern CO2 und produzieren den lebensnotwendigen Sauerstoff. Wälder verbessern unser Klima, indem sie Wasser speichern und bei Trockenheit wieder abgeben und so auch Temperaturschwankungen ausgleichen. Zudem bieten sie Tausenden von Tier- und Pflanzenarten wichtige Lebensräume – in hochkomplexen Ökosystemen von den Wurzeln bis in die Baumkronen. 

Unter dem Motto „Der Wald hat 1.000 Gesichter“ hat es sich der Hessische  Waldbesitzerverband zur Aufgabe gemacht, in Zukunft mehr über diese vielen Facetten des Waldes zu informieren und unter anderem darüber aufzuklären, warum es auch im Wald wichtig ist, bestimmte Regeln einzuhalten. Einen ersten Eindruck von den Aktivitäten des Verbands bietet die Website www.hesswald.de. „Weit über 1.000 Eindrücke erhalten Sie bei Ihrem nächsten Besuch im Wald“, verspricht Freiherr von der Tann, „zu dem Sie im Namen aller Waldbesitzer jederzeit herzlich eingeladen sind.“        

Über den Tag des Waldes

Der Internationale Tag des Waldes wurde 1971 von der FAO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, als Reaktion auf die globale Waldvernichtung initiiert und wird weltweit jedes Jahr am 21. März zum Anlass für zahlreiche Aktionen genommen (Aktionsseite für Deutschland: www.tag-des-waldes.de). Ein weiterer wichtiger Tag für den Naturschutz ist der Internationale Tag des Baumes am 25. April mit einer noch längeren Tradition.  

Aufklärungskampagne: Der Wald hat 1.000 Gesichter

Informationen zur Aufklärungskampagne finden Sie unter: www.hueterdeswaldes.com 

Über den Hessischen Waldbesitzerverband e.V.

Der Wald in Hessen dient nicht nur der Erholung und dem Klimaschutz, sondern ist auch  Arbeitsplatz und Einkommensquelle von mehr als 4.000 Menschen. Sie pflegen und erhalten den Wald und produzieren jedes Jahr nachhaltig etwa 5 Millionen Kubikmeter Holz – als Roh-,  Werk- und Baustoff sowie als Energieträger.
Die gesamte Waldfläche in Hessen beträgt mit fast 900.000 Hektar knapp acht Prozent des gesamten deutschen Waldes. In Hessen sind rund 25 Prozent des Waldes zum Teil seit Generationen im Besitz von rund 60.000 privaten Waldeigentümern und altrechtlichen Eigentümergemeinschaften. 35 Prozent gehören waldbesitzenden Kommunen, 40 Prozent dem Land.

Unter dem Dachverband der AGDW – Die Waldeigentümer vertritt der Hessische Waldbesitzerverband e.V. die Interessen der privaten und kommunalen Waldeigentümer gegenüber Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, den Gremien anderer Verbände und der Öffentlichkeit – im Sinne einer nachhaltigen und multifunktionalen Forstwirtschaft sowie des Umwelt- und Klimaschutzes.

 

Gastfamilien gesucht
Author: Gemeinde Wöllstadt

Lust auf Besuch?

Südamerikanische Austauschschüler suchen Gastfamilien!

Die Austauschschüler der Deutschen Schule der Stadt Cali (Kolumbien) wollen gerne einmal den Verlauf von Jahreszeiten kennen lernen. Dazu sucht das Humboldteum deutsche Familien, die offen sind, einen südamerikanischen Austauschschüler (15 bis 17 Jahre alt) aus dem Land des ewigen Frühlings als Kind auf Zeit aufzunehmen.

Spannend ist es, mit und durch den Austauschschüler den eigenen Alltag neu zu erleben und gleichzeitig ein Fenster zu Shakiras fantastischem Heimatland aufzustoßen. Wer erinnert sich nicht an ihren Fußball-WM-Hit „Waka Waka“? Erfahren Sie aus erster Hand, dass das Bild das wir von Kolumbien haben nichts mit der Wirklichkeit dieses sanften Landes zu tun hat. Die kolumbianischen Austauschschüler lernen schon mehrere Jahre Deutsch, so dass eine Grundkommunikation gewährleistet ist. Alle Austauschschüler sind schulpflichtig und sollen die nächstliegende Schule zu Ihrer Wohnung besuchen. Der Aufenthalt bei Ihnen ist gedacht von Samstag, den 09. September 2017 bis zum Samstag, den 24. Februar 2018. Wenn Ihre Kinder Kolumbien entdecken möchten, laden wir ein an einem Gegenbesuch unter Verwendung der Herbstferien im Oktober 2018 teilzunehmen.

Für Fragen und weitergehende Infos kontaktieren Sie bitte die internationale Servicestelle für Auslandsschulen: Humboldteum – Verein für Bildung und Kulturdialog, Königstraße 20, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-22 21 400, Fax 0711-22 21 402, e-mail: ute.borger@humboldteum.de, www.humboldteum.de

Überprüfung der Grabmale
Author: Gemeinde Wöllstadt

Amtliche Bekanntmachungen 

Friedhöfe 

Gemäß den Unfallverhütungsvorschriften sind Grabmale mindestens einmal jährlich auf ihre Standfestigkeit zu prüfen. Nach der Frostperiode werden deshalb die Grabmale auf den hiesigen Friedhöfen auf ihre Standfestigkeit von den Bediensteten der Gemeinde überprüft. Hiermit entfällt nicht die Pflicht der Nutzungsberechtigten von Grabstellen die Anlagen auf den Grabstellen mindestens einmal und zwar im Frühjahr nach Beendigung der Frostperiode auf ihre Standfestigkeit hin fachmännisch zu überprüfen oder auf ihre Kosten durch Fachleute überprüfen zu lassen (§ 32 Abs. 2 der Friedhofsordnung der Gemeinde Wöllstadt). 

Die Überprüfung der Grabmale wird am

Freitag, dem 7. April 2017

in der Zeit von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr  auf dem Friedhof in Nieder-Wöllstadt und
in der Zeit von 15:15 Uhr bis 16:15 Uhr auf dem Friedhof in Ober-Wöllstadt

erfolgen.  

Sollten witterungsbedingt die Grabsteinüberprüfungen nicht zu den vorgenannten Terminen stattfinden können, wird darauf hingewiesen, dass eine erneute Bekanntmachung der Termine erfolgt.  

Bemängelte Grabmale erhalten einen Aufkleber und die Nutzungsberechtigten dieser Grabstellen werden zusätzlich schriftlich darüber informiert, dass der Grabstein durch eine Fachfirma zu befestigen ist.  

Um Kosten für die Befestigung des Grabmals zu sparen, erhalten Nutzungsberechtigte, deren Grabmal moniert wurde und die Ruhezeit des Grabes fast abgelaufen ist, die Möglichkeit, die Grabstätte auch vor Ablauf der Ruhezeit von 30 Jahren bei Erdbestattungen und 25 Jahren bei Urnenbestattungen aufzugeben. Hierfür ist ein schriftlicher Antrag an den Gemeindevorstand der Gemeinde Wöllstadt zu stellen. 

61206 Wöllstadt, den 16. Januar 2017 

Adrian Roskoni

Bürgermeister

 

 

Führungen Kompostierungsanlage
Author: Gemeinde Wöllstadt

Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises

Bismarckstraße 13

61169 Friedberg 

Pressemitteilung vom 28. Februar 2017 

Essensreste werden Strom 

Mehr Führungen im Kompostwerk der Wetterauer Abfallwirtschaft 

Wetteraukreis. Die Kartoffelschalen, der Rest vom Kartoffelbrei und die verschimmelte Gurke wandern in die braune Tonne. Und dann? Im Kompostwerk der Wetterauer Abfallwirtschaft wird daraus Strom und Humus. Viele Wetterauer sind neugierig, wie das funktioniert. Alle Führungen im vergangenen Jahr durch die Anlage waren ausgebucht. Deshalb werden in diesem Jahr mehr Besichtigungstouren angeboten. 

„Wir hatten im vergangenen Jahr nur vier Führungen als Test angeboten. Mit Erfolg: Alle Führungen waren ausgebucht. Deshalb bieten wir in diesem Jahr noch mehr Termine an“, sagt Birgit Simon von der Abfallwirtschaft Wetterau, die die Führungen durch das Humus- und Erdenwerk beim Niddataler Ortsteil Ilbenstadt organisiert. 

Über 35.000 Tonnen Abfall werden jedes Jahr in dem Kompostwerk verarbeitet. Es sind die Speisereste und die anderen Bioabfälle aus der Braunen Tonne sowie die Grünabfälle, die zu den zehn Recyclinghöfen im Wetteraukreis gebracht werden. In der Vergärungsanlage des Kompostwerkes wird aus diesen organischen Abfällen Gas gewonnen. Aus dem Gas wiederum wird in den beiden Blockheizkraftwerken der Anlage Strom erzeugt, mit dem bis zu 1500 Haushalte versorgt werden können. Anschließend verrotten die Bioabfälle zu Kompost, der in der Landwirtschaft, in Gärten und in Beeten verwendet wird.  

Während den Führungen erläutert Simon zum Beispiel, welchen Ärger die achtlos in die Biotonne geworfenen Plastiktüten der Abfallwirtschaft bereiten. Die Tüten müssen mühsam und kostspielig aussortiert werden. Auch die aus kompostierbarem Kunststoff, weil ihre Zersetzung für das Kompostwerk viel zu lange dauert. Papiertüten und Zeitungen bereiten keine Probleme. Küchenabfälle können auch einfach lose in die Biotonne gegeben werden. 

Die Führungen sind kostenlos und dauern etwa zwei Stunden. Die Teilnehmer müssen mindestens zwölf Jahre alt sein. Die Teilnehmerzahl beträgt mindestens zehn und höchsten zwanzig Personen. 

Die Termine der Führungen in diesem Jahr sind:

Montag 13.03., Donnerstag 30.03., Dienstag 11.04., Mittwoch 12.07., Freitag 04.08., Montag 18.09. und Mittwoch 04.10.2017.

Alle Führungen beginnen um 17 Uhr. Anmeldung unter Telefon 06031/906638 oder per E-Mail an b.simon@awb-wetterau.de.

 

Das Humus- und Erdenwerk befindet sich außerhalb von Ilbenstadt an der Landesstraße 3188 in Richtung Altenstadt. 

Der Kompost darf während der Führung auch gerne genau betrachtet werden.

 

Kommunale Bilanz 2016
Author: Gemeinde Wöllstadt
Mikrozensus 2017
Author: Gemeinde Wöllstadt

Mikrozensus 2017 – Europas größte jährliche Haushaltsbefragung startet wieder in Hessen

Das Hessische Statistische Landesamt teilt mit, dass auch im Jahr 2017 hessenweit etwa 60 000 Personen in rund 30 000 Haushalten im Rahmen des Mikrozensus befragt werden. Die Befragung erstreckt sich gleichmäßig über das ganze Jahr.

Im Auftrag des Hessischen Statistischen Landesamts befragen über 100 Interviewerinnen und Interviewer jeden Monat rund 2500 Haushalte. Sie kündigen ihren Besuch einige Tage zuvor durch ein Anschreiben samt begleitendem Informationsmaterial bei den Haushalten an. Die Mitarbeiter können sich durch einen Ausweis des Hessischen Statistischen Landesamts legitimieren und sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.

Um die Repräsentativität und die Aktualität der Mikrozensusergebnisse zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber für einen Großteil der Fragen Auskunftspflicht vorgegeben. Auf freiwillig zu beantwortende Fragen wird besonders hingewiesen. Welche Haushalte in die Befragung einbezogen werden, entscheidet ein mathematisches Zufallsverfahren.

Was wird gefragt?

Im Wesentlichen werden im Mikrozensus persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, schulische und berufliche Bildung, Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche oder Lebensunterhalt erhoben. Auf Basis des neuen Mikrozensusgesetzes werden 2017 zudem erstmals Informationen zur Kinderbetreuung und zu der im Haushalt vorwiegend gesprochenen Sprache gestellt. Die gewonnenen Angaben stellen für Politik, Wissenschaft und Medien, aber auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger, eine wichtige Informationsquelle dar.

Ø  Das Hessische Statistische Landesamt bittet alle Haushalte, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.

Ø  Den Angaben aller Personen im Haushalt kommt dabei die gleiche Bedeutung zu, egal ob sie noch zur Schule gehen oder sich der Kindererziehung widmen, ob sie einen Beruf ausüben oder sich bereits im Ruhestand befinden. 

Möglichkeiten zur Auskunftserteilung

Die einfachste und schnellste Art der Auskunftserteilung ist das persönliche Interview mit den Erhebungsbeauftragten. Die geschulten Erhebungsbeauftragten stehen bei der Beantwortung der Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Sollte aus terminlichen oder anderen Gründen eine persönliche Befragung nicht möglich sein, können die Auskünfte nach Rücksprache mit der bzw. dem Erhebungsbeauftragten auch telefonisch gegeben werden. Alternativ können die Haushalte einen Papierfragebogen ausfüllen. Alle Angaben werden nach den gesetzlichen Bestimmungen geheim gehalten und dürfen ausschließlich für statistische Zwecke verwendet werden.

Auf unseren Internetseiten unter https://statistik.hessen.de/ halten wir weitere Informationen zum Mikrozensus bereit. Dort finden sich auch weitere Informationen für teilnehmende Haushalte zum Ablauf der Befragung. 

Weitere Auskünfte erteilt: 

Hessisches Statistisches Landesamt

Telefon: 0611 / 3802-228

E-Mail: mikrozensus@statistik.hessen.de

Verantwortungsvolle Hundehaltung
Author: Gemeinde Wöllstadt

Informationsblatt über Maßnahmen gegen die Verunreinigung durch Hundkot und verantwortungsbewusste Hundehaltung

In den vergangenen Jahren wurde schon öfters durch Bekanntmachungen an alle Hundebesitzer appelliert, bei der Hundehaltung einige Regeln zu beachten, um Ärger mit der Gemeindeverwaltung, aber insbesondere mit anderen Mitmenschen zu vermeiden 

Leider hat die Zahl der Klagen über viele Hundehalter nicht abgenommen. Dies ist für uns Anlass, Ihnen erneut die Regeln für eine verantwortungsbewusste Hundehaltung in Erinnerung zu rufen. 

Gibt es wirklich hygienische Gefahren?

Auf hygienische Gefahren für Menschen (insbesondere für Kinder und schwangere Frauen), die von Tieren (auch Hunden) ausgehen können, wird von Hygienikern allgemein hingewiesen. Hundekot ist eine Infektionsquelle, vor allem auf Kinderspielplätzen und auf Gehwegen. Durch Hereintragen von Hundekot an den Schuhen in die Wohnung kann ebenfalls neben der Verschmutzung eine hygienische Gefahr entstehen. Angesichts des bei  den meisten Menschen hochentwickelten Hygienebewusstseins in ihrer Wohnung ist es unverständlich, was die gleichen Leute ihren Mitbürgern außer Haus durch ihre Hunde zumuten. 

Weshalb Steuern und Bußgelder?

Mindestens so verbreitet wie der Hundekot auf den öffentlichen Flächen ist bei den Hundehaltern der Irrtum, für die Hundesteuer würden Kommunen ihre Straßen und Plätze als Hundetoiletten verkaufen. Die Hundesteuer wurde noch nie für die Beseitigung von Hundeschmutz verwendet.

Sie würde auch bei weitem nicht ausreichen

Wer den von seinem Hund auf Kinderspielplätzen, Gehwegen und ähnlich frequentierten Stellen hinterlassenen Kot nicht beseitigt, handelt ordnungswidrig im Sinne der jeweils geltenden Bestimmungen. Diese sehen in der Regel ein Verwarnungsgeld von 10,- € bzw. Geldbußen bis zu 500,- € vor. 

Die richtige Erziehung

Für die Sicherung des Hundes im Straßenverkehr und zur Vermeidung von Belästigungen gegenüber Mitmenschen ist eine konsequente Erziehung des Hundes erforderlich. Je früher mit der Erziehung des Hundes begonnen wird, desto wirksamer ist sie. Von Natur aus ordnet sich der Hund der Autorität unter.

Der Hundebesitzer muss sich für seinen Hund Zeit nehmen!

Ein wohlerzogener Hund geht gut an der Leine, ohne zu zerren!

Er ist nicht nur stuben-, sondern auch bürgersteigrein erzogen!

Er belästigt Passanten weder durch Anspringen noch durch Beschnuppern. 

Vom richtigen „Gassigehen“

Ein richtig ernährter Hund muss „im allgemeinen nur einmal am Tag“. Da jeder Hund ein Gewohnheitstier ist, kann man ihn durchaus an seinen Platz „gewöhnen“. Diesen Platz wählt der Hundehalter aus!

Meiden Sie deshalb Kinderspielplätze, Gehwege und öffentliche Anlagen, sie sind keine geeigneten Aufenthaltsorte! Wer mit seinem Hund- zwischen zwei Fernsehsendungen- möglichst zum nächsten Baum oder zur nächsten Straßenlampe geht, zwingt ihn dazu, auf dem Fußweg, vor Autotüren oder Haustüren sein Geschäft zu verrichten.

Er handelt nicht nur verantwortungslos gegenüber seinem Tier, er setzt seinen Hund und sich selbst dem Ärger anderer aus. 

Ist es nicht ekelerregend, in Hundekot zu treten?

Wählen Sie deshalb abseits gelegene Plätze, die möglichst nicht von Fußgängern oder Kindern begangen werden. Sollte es ihr Hund einmal nicht bis zu „seinem Platz“ schaffen, gibt es hierfür einfache und billige Hundekot-Sammelgeräte,die Sie bitte nicht in der Natur entsorgen.

Das Haustier Hund gehört nicht in Feld und Wald

Der Hund ist kein Wildtier mehr, das sich in das Gefüge der freien Natur einpasst, sondern ein Haustier. Wenn dieses Haustier frei durch Feld und Wald läuft, werden dadurch die noch vorhandenen Wildtiere nicht nur erheblich gestört, sondern zum Teil sogar in ihrer Existenz bedroht – weil sie zum Beispiel ihren Nachwuchs verlassen, wenn sie bei dessen Aufzucht gestört werden. Ferner führen die Hinterlassenschaften des Hundes, d. h., der Hundekot im Feld dazu, dass dort nichts mehr wächst bzw. das verunreinigte Gras oder auch spätere Heu von Wild- und Weidetieren nicht mehr gefressen werden kann. 

Nach Mitteilung dieser Sachlage vertrauen wir darauf, dass Sie als verantwortungsbewusste Hundebesitzer und Bürger nicht wie vielleicht bisher zuweilen aus Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit oder auch Unkenntnis Ihren Hund zur Erledigung seiner Notdurft oder auch sonst frei durch Feld und Wald laufen lassen. 

10 Regeln für eine verantwortungsbewusste Hundehaltung 

1.     Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er andere Bürger und Tiere nicht belästigt.

2.     Lassen Sie Ihren Hund auch auf Krankheitserreger untersuchen.

3.     Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie mit Ihrem Hund „ Gassi gehen“.

4.     Lassen Sie Ihren Hund in öffentlichen Anlagen nicht frei herumlaufen. Halten Sie ihn fern von Spielplätzen.

5.     Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nur an geeigneten Stellen sein „Geschäft“ erledigt. Hundekot gehört auch nicht in Feld und Wald.

6.    In Wald und Feld gehört der Hund an die Leine oder es ist darauf zu achten, dass er die Wege nicht verlässt.
Dies gilt insbesondere in der Brut- u. Setzzeit vom 30.03 – 01.06. jeden Jahres !

7.     Benutzen Sie Kot-Sammelgeräte, wenn Ihr Hund es nicht bis zu „seinem Platz schafft“.

8.     Melden Sie Ihren Hund steuerlich an.

9.     Sprechen Sie mit anderen Hundehaltern, wenn diese sich nicht verantwortungsbewusst verhalten.

10.  Übrigens: Ein wahrer Hundefreund wird darauf achten, dass er sich nur einen Hund hält, der in seiner Größe der Wohnungsgröße und der vorhandenen Auslauffläche entspricht.

 

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