(0)

Schiffsanlegestelle Schondorf



 

 

Schön, dass Sie da sind...

Haben Sie Lust auf Bayern? Dann kommen Sie zu uns an Bord!

Egal welchen See Sie wählen, Sie liegen immer richtig.

Der fjordartige Königssee mit seinem smaragdgrünen Wasser entführt Sie auf leisen Elektrobooten in eine majestätische Umgebung. Gleiten Sie hinüber zur weltberühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Erleben Sie auf Ihrer Fahrt die atemberaubenden Wasserfälle und das Echo vom Königssee, welches der Bootsführer mit seinem Flügelhorn der Felswand entlockt.

Wem geht nicht das Herz auf bei einem Blick auf den Tegernsee? Idyllisch eingebettet liegt er inmitten der bayerischen Alpen. Stechen Sie mit uns in See und lassen Sie die Seele baumeln - was gibt es Schöneres!

Nur unweit von München entfernt liegt der Starnberger See. An seinen Ufern stehen zahlreiche Kirchen, Villen und Schlösser. Nur von Bord aus genießen Sie die schönsten Ausblicke auf die Prachtbauten. Die weitläufigen Decks der charaktervollen "Dampfer" bieten Ihnen viel Raum zum Schlendern und Staunen. Im Süden wird Ihr Blick von den höchsten Bergen der bayerischen Alpen eingefangen.

Die gute alte Zeit entdecken Sie auf dem Ammersee. Dem Charme der nostalgischen "Raddampfer" DIESSEN und HERRSCHING können Sie sich nicht entziehen. Sie werden von den eleganten Salons und vom rhythmischen Plätschern der Schaufelräder ganz begeistert sein. Versprochen! Belohnt wird Ihr Ausflug an den Ammersee mit einem wunderbaren Alpenpanorama.

Jetzt müssen Sie sich entscheiden! Nicht einfach? Stimmt, aber es muss ja nicht alles auf einmal sein. Lassen Sie sich Zeit...

 


Seestraße 8
86938 Schondorf am Ammersee


Telefon EMail Web

Anlegestellen


Die Weiß - Blaue Flotte


Die Weiß - Blaue Flotte am Ammersee

Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH betreibt auf den oberbayerischen Seen Königssee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee eine Fahrgastschifffahrt. Mit über 30 Schiffen und rund 160 MitarbeiterInnen zählt die Seenschifffahrt zu den größten Binnenschifffahrten in Deutschland. Insgesamt werden jährlich etwa 1,5 Mio. Fahrgäste befördert.

Jeder Betriebsteil unterhält eine eigene Werft für die Instandhaltung der Schiffe. Am Königssee werden zudem auch neue Elektro-Fahrgastboote gebaut. Die Werft am Königssee ist damit die südlichste und höchstgelegene Bootsbauwerft in Deutschland.

Die Staatliche Seenschifffahrt wurde zum 1. Januar 1997 privatisiert. Das war die Geburtsstunde der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH. Die GmbH ist aus der Privatisierung der Staatlichen Seenschifffahrt hervorgegangen. Das Unternehmen ist auch heute noch ein hundertprozentiges Beteiligungsunternehmen des Freistaates Bayern.

Der Sitz der Gesellschaft: 
Seestraße 55, 83471 Schönau am Königssee

Betriebsteil Ammersee

Im Ranking der beförderten Personen liegt die Schifffahrt Ammersee hinter dem Königssee auf Platz 2. Circa. 25 MitarbeiterInnen arbeiten bei der Schifffahrt Ammersee in Inning/Stegen.  Der Ammersee verfügt über eine beachtliche Flottenstruktur: Historisch, aber auf neuesten technischen Standard präsentieren sich die "Dampfer". Neben den beiden "Raddampfern" HERRSCHING und DIESSEN sind da noch die im historischen Stil der 1920er Jahre neu gebauten Motorschiffe UTTING und AUGSBURG. Alle Schiffe können bequem im rund 60 m langen Trockendock gewartet werden.

Der Fahrbetrieb ist von Ostern bis Mitte Oktober.

 

"Raddampfer" HERRSCHING

Mit seinem stilvollen Ambiente und der hochwertigen Innenausstattung versetzt dieser Dampfer die Passagiere in die „gute alte Zeit“ zurück.

  • Innensitzplätze an Tischen: 150
  • 2 Salons auf gleicher Ebene
  • Hecksalon: 100 Plätze, Bugsalon: 50 Plätze
  • Musikanlage, MP-3 Anschluss, Mikrofon mit Lautsprecheranlage, Tanzmöglichkeiten im Innenbereich eingeschränkt
  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)
  • Bar
  • Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch, Bordküche
  • Kinderspielbereich
  • Großes überdachtes Sonnendeck mit ca. 100 Sitzplätzen an Tischen im Freibereich
  • Länge: 54 m, Breite: 14 m, Baujahr: 2002
  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

Hinweis: Die seitlich montierten Antriebsräder werden nicht mit einer Dampfmaschine angetrieben. Weitere Infos zum Begriff "Raddampfer" finden interessierte beim Menüpunkt "Wichtige Infos".

"Raddampfer" DIESSEN

Der 1908 gebaute und 2005/06 generalsanierte "Raddampfer" DIESSEN  bietet ein besonderes und unvergessliches Erlebnis. Die beiden Salone überzeugen durch ein sehr hochwertiges Flair.

  • Innensitzplätze an Tischen: 135, Anzahl Salons: 2

  • Bugsalon: 40 Plätze (im Unterdeck), Hecksalon: 95 Plätze

  • Musikanlage, Mikrofon, MP3-Anschluss, Tanzfläche nur im Außenbereich

  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)

  • Bordküche, Bar

  • Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch

  • Kinder-Erlebnisbereich

  • Überdachtes Sonnendeck mit ca. 100 Sitzplätzen an Tischen

  • Länge: 49,80 m, Breite: 13,20 m

  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

Hinweis: Die seitlich montierten Antriebsräder werden nicht mit einer Dampfmaschine angetrieben. Weitere Infos zum Begriff "Raddampfer" finden interessierte beim Menüpunkt "Wichtige Infos".

MS AUGSBURG

Mit dem MS AUGSBURG wurde ein ideales Veranstaltungsschiff für kleinere Gesellschaften geschaffen. Das Ambiente verspricht höchsten Komfort. Ihre Gäste finden in einem durchgängigen Salon platz.

  • Innensitzplätze an Tischen: 100

  • Anzahl Salons: 1

  • Musikanlage, MP3-Anschluss und Mikrofon mit Lautsprecheranlage, Tanzmöglichkeiten im Innenbereich eingeschränkt

  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)

  • Bordküche, Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch

  • Kinder-Spieleinrichtung

  • Überdachtes Sonnendeck mit 60 Sitzplätzen an Tischen

  • Länge: 36 m, Breite: 7,80 m, Baujahr 2008

  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

  • MS UTTING

    Das 2017 in Dienst gestellte MS UTTING verspricht höchsten Komfort und neuste Technik im stilvollen Ambiente aus der Zeit um 1930.

  • Innensitzplätze an Tischen: 130

  • Anzahl Salons: 1

  • Aufzug

  • Musikanlage, MP3-Anschluss und Mikrofon mit Lautsprecheranlage, Tanzmöglichkeiten im Innenbereich eingeschränkt

  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)

  • Bordküche, Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch

  • Kinder-Rutsche

  • Länge: 50,80 m, Breite: 9,60 m

  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

Schondorf & Der Ammersee


 

Schondorf am Ammersee

Quelle Wikipedia

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schondorf am Ammersee

Schondorf am Ammersee

Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schondorf am Ammersee hervorgehoben

Koordinaten: 48° 3′ N, 11° 5′ O | OSM

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Verwaltungs­gemeinschaft: Schondorf am Ammersee
Höhe: 568 m ü. NHN
Fläche: 6,6 km2
Einwohner: 3969 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 602 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86938
Vorwahl: 08192
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 139
Gemeindegliederung: Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
86938 Schondorf am Ammersee
Website: www.schondorf.de
Bürgermeister: Alexander Herrmann (Grüne)
Lage der Gemeinde Schondorf am Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech

Karte

Über dieses Bild

Schondorf am Ammersee ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und ein Mitglied sowie der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Schondorf am Ammersee.

Geografie

Geografische Lage

Der Luftkurort Schondorf liegt zirka 40 Kilometer westlich von München und etwa 40 Kilometer südöstlich von Augsburg am Westufer des Ammersees im Landkreis Landsberg am Lech. Da der Ort am Seeufer liegt, beträgt der Höhenunterschied im Gemeindegebiet zirka 70 Meter.

Panoramabild Schondorf, von Osten aus betrachtet

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 6,56 km² mit einer maximalen Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung von etwa vier Kilometer und in West-Ost-Richtung von etwa 2,5 km.

Nachbargemeinden

An Schondorf grenzen im Norden Greifenberg, im Nordosten Eching am Ammersee, im Süden Utting am Ammersee und im Westen Windach.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde hat zwei amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Die Gemeinde besteht aus der westlichen Gemarkung Oberschondorf und der östlichen Gemarkung Unterschondorf.

Geschichte

Besiedlung vor der Ortsgründung

Die ersten örtlichen Funde reichen in die Hallstattzeit (750 bis 450 v. Chr.) zurück. Darauf deuten die im Gemeindegebiet gefundenen 14 Hügelgräber hin. Im Bereich des heutigen gemeindlichen Badeplatzes wurde 1924 eine 20 m × 7,5 m große Badeanlage einer römischen Villa aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. ausgegraben. Weitere Spuren einer Besiedelung finden sich aus der Zeit nach der Römerherrschaft zwischen 500 und 700 n. Chr.: Skelettfunde mit Beigaben und eine Lanzenspitze.

Erste urkundliche Erwähnung bis ins Hochmittelalter

Jakobskirche in Schondorf

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schondorf im Jahr 751, als ein Graf Engildeo aus dem Adelsgeschlecht der Huosi unter anderem seine Güter in „Scondorf“ dem Kloster Benediktbeuern übergab. Dieser Besitz ging im Laufe der Zeit wieder verloren. Darauffolgend gab es einen Ortsadel (derer von Schondorf). Diese ließen um 1150 die Jakobskircheerrichten. Die Kirche in Oberschondorf schenkte der bayerische Herzog 1284 dem Kloster Dießen.

Hochmittelalter bis 1818

Erst im Hochmittelalter wurde zwischen Ober- und Unterschondorf unterschieden. Jeder Hof in Oberschondorf gehörte dem Andechser Adelsgeschlechtes. Je eine Hälfte gehörte einer Adelheid von Pergen und die andere Hälfte einer Kunigunde von Schondorf-Hechenwang. Unterschondorf war zu dieser Zeit im Besitz der Grafen von Greifenberg. Durch die Gründung des Benediktinerklosters Andechs im Jahr 1458 bekamen die Unterschondorfer mit Ernst I. und Albrecht III. neue Gutsherren. Im 15. Jahrhundert waren Ober- und Unterschondorf Teil der geschlossenen HofmarkGreifenberg. 1507 kaufte Erhard von Perfall die Hofmark. Da die Zahl der Einwohner in Oberschondorf stetig stieg, ließ Propst Johannes Zallinger eine neue Kirche erbauen. Diese wurde zirka 1499 fertiggestellt. Sie war dem heiligen Martin von Tours geweiht. Die wöchentlichen Messen wurden durch den Uttinger „Gesellpriester“ abgehalten. Da dies den Oberschondorfer Bürgern nicht zusagte, wurde sich um einen eigenen Priester bemüht. Die Sigelamtsrechnungen des bischöflichen Ordinariats Augsburg weisen 1520 Wolfgang Ostler als ersten katholischen Pfarrer aus.

Während des Dreißigjährigen Krieges in den Jahren 1628 und 1629 raffte die Pest mehr als die Hälfte der Einwohner Schondorfs hin. 1633 zogen die Schweden am Westufer des Ammersees entlang und plünderten wohl auch Schondorf.

Die Sankt-Anna-Kirche in Schondorf, Ortsteil Oberschondorf, mit der alten Schule im Vordergrund.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurden die Pfarrkirche in Oberschondorf und die Kirche St. Jacob in Unterschondorf einer Renovierung unterzogen. Dies betraf insbesondere den Choraltar, die Kanzel und die Bestuhlung. Durch die Säkularisation1803 wurde der bayerische Staat Grundherr in Schondorf. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberschondorf und Unterschondorf.

Die Zeit von 1818 bis 1970

Im Jahr 1848 wurde Schondorf in den Zuständigkeitsbereich des Landsberger Landgerichtes eingegliedert. Schondorf war zunächst der südliche Endhaltepunkt der am 30. Juni 1898 eröffneten Ammerseebahn. Der Lückenschluss bis Dießen am Ammersee erfolgte am 24. Dezember 1898. Der Bahnhof wurde auf der Gemarkungsgrenze zwischen Ober- und Unterschondorf errichtet und trug schon damals die Bezeichnung „Schondorf“.

Im Jahr 1909 hatte der erste Schraubendampfer mit der Bezeichnung „Schondorf“ auf dem Ammersee Stapellauf. Das Schiff hatte 80 PS und konnte 120 Personen befördern. Es wurde 1956 außer Dienst gestellt. Im Jahr 1912 wurden die beiden Orte an das elektrische Stromnetz angeschlossen. Mit der Sparte Turnen wurde 1920 der TSV 1920 Schondorf von 27 Gründungsmitgliedern gegründet.

Das Bahnhofsgebäude am Schondorfer Bahnhof wurde 1934 grundlegend neu gebaut. Auch die technischen Einrichtungen, die sich bis dahin im Freien befanden, bekamen eine Einhausung. Dazu wurden noch weitere elektrische Anlagen eingebaut, die nicht der Witterung ausgesetzt werden durften. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die beiden Gemeinden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Im April 1945 rückten US-amerikanische Truppen in die Orte ein. Es folgte eine dreiwöchige Besetzung durch französische Truppen.

Das Deutsche Wirtschaftswunder machte sich auch in den Schondorfer Gemeinden bemerkbar. Es wurden nicht nur die Straßenverhältnisse verbessert, sondern auch der Ausbau der Wasserversorgung und der Bau von Wohnungen für Flüchtlinge und Vertriebene vorangetrieben. Im Jahr 1961 wurde das zweite Schiff mit der Bezeichnung „Schondorf“ mit 225 PS in Dienst gestellt.

In Oberschondorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sankt-Anna-Kirche in Schondorf, Ortsteil Oberschondorf, mit dem umgebenden Friedhof

Da im oberen Ort die landwirtschaftliche Nutzfläche doppelt so groß war wie im unteren Ort entstanden hier vor allem Bauernhöfe mit hohem landwirtschaftlichem Leistungsvermögen. Mitte der 1830er Jahre wurde die erste Gastwirtschaft eröffnet (Sailer). Im Ersten Weltkrieg mussten einige Glocken der St. Anna Kirche abgegeben werden, um der Kriegsproduktion zu dienen. 1925 konnte die Fa. Hirt in Kempten mittels Spenden der Bevölkerung und durch eine Stiftung drei neue Glocken gießen. Doch bereits 1942 mussten wieder vier Glocken für die Granatenproduktion abgegeben werden. Zwei Glocken konnten dann wieder angeschafft werden, doch es sollte nicht bei diesen beiden bleiben. Nach einer kurzen Zeit sammelte der Ortspfarrer von Schondorf Geld für eine dritte Glocke. Dazu stiftete man die vierte mithinzu, und die Sankt Anna Kirche hat bis heute noch diese vier Glocken behalten.

In Unterschondorf

Der untere Ort war durch Fischer und Kleinbauern besiedelt. Diese waren wirtschaftlich nicht so leistungsstark wie im oberen Ort. Erst mit Ausbau der Beherbergungsbetriebe Anfang des 20. Jahrhunderts besserte sich die Lage der Einwohner in Unterschondorf.

Im Jahr 1876 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Am 14. September 1905 gründete der evangelische Pfarrer Julius Lohmann das „Süddeutsche Landerziehungsheim“ (heute Stiftung Landheim Schondorf). Am 5. Januar 1919 ereignete sich eine Sturmflut am Ammersee. Dies zerriss zahlreiche Steganlagen. Ebenso wurde abgebrochenes Schilf über die Ufermauer geschleudert. In den 1920er und 1930er Jahren wurde südlich der Dampferanlegestelle die von Toni Ruhr geplante Uferpromenade verwirklicht.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten übernahm der in Unterschondorf ansässige Joachim von Moltke das Bürgermeisteramt, wurde aber bald darauf Kreisleiter des Kreises Landsberg am Lech.

Nach Kriegsende beschlagnahmten die amerikanischen Truppen einige Villen am See. Im Landheim wurde für kurze Zeit ein Hospital für Displaced Personseingerichtet. Die Instandsetzung der Uferpromenade erfolgte bereits 1950 wunde nun nach Norden erweitert. Im Jahr 1954 wurde in Unterschondorf eine neue Pfarrkirche (Hl. Kreuz) gebaut.

Seit 1970

Blick von See aus: Uferpromenade mit St. Jakob

Am 1. Januar 1970 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden zusammengelegt.[3] Zu diesem Zweck wurde ein neues Rathaus in der neuen Mitte des Ortes gebaut. Die alten Rathäuser von Ober- und Unterschondorf wurden zu Sozialwohnungen umgebaut.

Durch Rechtsverordnung der Regierung von Oberbayern entstand am 1. Mai 1978 die Verwaltungsgemeinschaft Schondorf am Ammersee. Damit wurden die Verwaltungen der weiterhin existierenden eigenständigen Gemeinden Schondorf, Greifenberg und Eching zusammengefasst. Der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft ist Schondorf.

Am Abend des 15. September 1981 kam es zur Entführung der zehnjährigen Schülerin Ursula Herrmann. Diese war auf dem Weg von ihrer Großmutter in Schondorf nach Eching am Ammersee. Das Kind wurde in eine 72 cm × 60 cm × 139 cm große im Waldboden vergrabene Kiste im Waldstück „Weingarten“ gesperrt und vergraben. Da das Belüftungsrohr zu lang war, erstickte das Mädchen schon nach mehreren Stunden. Es wurde ein Lösegeld von zwei Millionen DM (1,02 Millionen Euro) gefordert, zu dessen Übergabe es nie kam. Die Leiche wurde am 4. Oktober 1981 gefunden. Die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf. Die Ermittlungen führten erst im Mai 2008 zur Festnahme eines 58-jährigen Mannes in Kappeln. In einem Indizienprozess wurde er am 25. März 2010 wegen erpresserischen Menschenraubs mit Todesfolge zu lebenslanger Haft verurteilt.[4]

Infolge starker Regenfälle (bis zu 180 l/m²) überschritt der Ammersee beim Pfingsthochwasser 1999 seinen mittleren Pegelstand um zirka zwei Meter. Dabei wurden die Seepromenade und die daran angrenzende Seestraße überflutet.

Im August 2005 wurden die Gleise am Bahnhof Schondorf umgebaut. Seitdem gibt es keine Werk- und Gütergleise mehr.

Im Jahr 2010 fand eine energetische Modernisierung des Rathauses statt. Dabei konnte eine Energieeinsparung von 65 Prozent erreicht werden. Der Kostenrahmen für die Sanierung lag im Bereich von 1,5 Millionen Euro. Der Zuschuss aus dem Konjunkturpaket II belief sich auf zirka 720.100 Euro.

 

Grüß Gott in Bayern!
Der Ammersee stellt sich vor:


Der Ammersee ist mit einer Fläche von circa 47 Quadratkilometern der drittgrößte See Bayerns – nach dem Chiemsee und dem Starnberger See. Er liegt ungefähr 35 Kilometer entfernt von München und dient somit den Einwohnern der Landeshauptstadt als Naherholungsgebiet. Rund um den See können Sie sich die Zeit mit einer Vielzahl an regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen vertreiben. 
 

Urlaub am Ammersee, am (so finden wir!) schönsten bayerischen Badesee...

 

Urlaub am Badesee in Bayern: Ammersee


Foto: 
Utting am Ammersee - rauf auf den Sprungturm...
 

Ammersee Sommer-Urlaub Bayern
 

...und rein in's kühle Nass. 

Der Ammersee in Bayern. So finden Sie uns:

Die Ammersee-Region beginnt nur ca. 30 km im Südwesten von München mitten im schönsten bayerischen Voralpenland. Der Ammersee ist der drittgrößte der bayerischen Seen und trotzdem noch relativ wenig bekannt - im Gegensatz zum Starnberger See mit seiner königlichen Geschichte. (Übrigens: Auf unserer Seite Bayernticket erfahren Sie mehr zur Verkehrsanbindung mit der Bahn, zu preiswerten Ausflügen nach München...)

Die Nordspitze der Ammersee-Region liegt nahe der Autobahn A 96 Lindau-München, Ausfahrt Greifenberg.
 

Ammersee-Plan

Bayern Urlaub in der Ammersee-Region: Entspannung, Aktion und Inspiration

Die wunderschöne Landschaft lockte schon früher Künstler aus den Großstädten München und Augsburg an den Ammersee. Zumeist kamen sie mit dem "Badezug", unserer Ammersee-Bahn. 

Heute lädt der Ammersee Individualisten und Familien ein. Wenn Sie im Urlaub neben Sport, Unterhaltung und Kultur auch einmal Tage der Beschaulichkeit und Ruhe inmitten wirklicher Natur genießen wollen, dann sind Sie bei uns herzlich willkommen.
 

Urlaub am Ammersee in Bayern:
Ammersee-Aktivitäten

Mit seiner Länge von 16 km und 6 km Breite bei bis zu 81 Meter Tiefe ist der Ammersee nicht nur ein wunderschöner Badesee, sondern lädt ein zum SegelnSurfenStand-up PaddelnAngeln und zu Dampferfahrten



Badegäste lieben die Strandbäder rund um den Ammersee und sein klares und sehr sauberes Wasser, das meistens schon im Juni über 20 Grad warm ist. Viele flache Ufer­zonen laden auch Familien mit Kindern zum Baden, Schwimmen, Spielen und Planschen ein. 

Surfparadies Ammersee




Foto: Surfschule Müller 
 

Radeln in der Ammersee-Region 

Geübte Radler umrunden den See - ca. 45 km - bei einer Tagestour und freuen sich: Die Ufer sind wenig verbaut und zeigen sich auf langen Strecken naturbelassen. Informationen zu Radwanderungen in der Ammersee-Region finden Sie hier

 

Natur und Vogelwelt am Ammersee

Rund um den Ammersee lösen sich Mischwälder mit zum Teil sehr altem Laubbaumbestand und Uferzonen mit Schilfbewuchs oder Büschen und Hecken als abwechslungsreiche Landschaften ab.
 

Ammersee. Klick vergrößert. Landschaftsschutzgebiet Ammersee-West

(Klick vergrößert...)

Ammersee Naturschutz

Das Naturschutzgebiet Seeholz, am Ammersee zwischen Utting und Riederau, zeigt dem Radler oder Spaziergänger heute noch einen Laubwald, so wie er früher im Voralpengebiet häufig anzufinden war. Hier ist auch im Hochsommer angenehm kühl. Mächtige Eichen werfen ihren Schatten, schnellwüchsigere Arten bilden darunter einen dichten Laubhimmel. Manch ein Baum sah schon 300 oder 350 Jahre Geschichte an sich vorbei radeln oder promenieren. Stets schien es ihn nicht zu berühren.

Heimische Vögel und befiederte Ammersee-Urlauber

Als "Vogelfreistätte Ammersee Südufer" hat Bayern im Süden des Sees ausgedehnte Schilfflächen ausgewiesen. Hier leben heute noch gefährdete Vogelarten wie die Beutelmeise und der Pupurreiher.

Ampermoos Ammersee

Das "Ampermoos" im Norden des Sees wurde 1982 unter Naturschutz gestellt. Es gilt als größtes deutsches Brutgebiet von Kiebitzen. Vogelfreunde freuen sich am Ammersee an rund 200 Vogelarten, die hier heimisch sind oder Rast einlegen.

Die Geschichte des Ammersees

Die geologische Geschichte unserer heutigen Ammersee-Landschaft beginnt am Ende der Erdneuzeit, vor ungefähr 1 Million Jahren. Ein weltweiter Klimaumschwung ließ die Temperaturen auf der Erde und in den Ozeanen um mehr als 5° sinken. Riesige Gebirge der Erde vereisten. Das Eiszeitalter (Quartär) hat begonnen. Aus dem Alpenraum wandern während der Donau-, Günz- Mindel-, Riß und Würmkaltzeit die Gletscher nach Norden.

Unter den Gletschern und an ihren Seiten lagert sich der mitgebrachte Gesteinsschutt als Moränen ab. Sie ändern bei jedem neuen Eisvorstoß das Bild der Landschaften: Rinnen füllen sich wieder, neue Moränen bilden sich, und in Warmzeiten entstehen für - nach geologischen Maßstäben - sehr kurze Zeit immer wieder Seen.  

Der Ammersee verdankt der letzten und vorletzten Vereisung in der Würm- und Rißkaltzeit seine Existenz. Aus der "Garmischer Pforte" wanderte der Ammergletscher zu uns. Vor 40 000 Jahren begannen die Eismassen zu schmelzen und vielleicht 30 000 Jahre später umschlossen Seiten- und Endmoränen eine riesige Wasserfläche - den Ammersee. 

Der Ammersee bedeckte im Süden die Fläche bis zum heutigen Weilheim / Peißenberg, reichte im Norden bis Grafrath, im Westen zu den Höhen über dem jetztigen Ammerseewestufer und im Osten bis zur Linie Dellinger Höhe - Widdersberg - Andechs - Pähl. 

Im Laufe von wenigen Jahrtausenden ist der Ammersee um 5/6 seiner Größe auf jetzt 47 Quadratkilometer geschrumpft. Daran war die Ammer und seine anderen Zuläufe Schuld: Sie haben all ihren mitgeführten Gesteinsschutt im See abgeladen. Am Nordende nagt die Erosion an der Endmoräne und legte den Ausfluss - die Amper - und damit den Seespiegel um ca. 30 m tiefer. 
(Informationen vom Fischereiverein Pilsen - Wörthsee e.V.)

Specials


St. Jakobus (Schondorf am Ammersee)

Quelle Wikipedia

Gesamtansicht von Nordosten

Innenraum nach Osten

Hochaltar

Romanisches Kruzifix

Die katholische Filialkirche St. Jakobus ist ein romanischer Tuffsteinbau in Schondorf am Ammersee am Westufer des Ammersees in Oberbayern (Landkreis Landsberg am Lech). Das doppelgeschossige Gotteshaus gilt als eine der bedeutendsten hochmittelalterlichen Kleinkirchen Südbayerns. Es zählt zu den romanischen Landkirchen mit profanem Obergeschoss.

Geschichte

Als Bauherr der Kirche am Seeufer in Unterschondorf ist der Dießener Ministeriale Konrad aus dem Geschlecht der Schondorfer nachgewiesen (Dießener Totenregister). Der Grundstein dürfte gegen 1150 gelegt worden sein. Das Patroziniumdes Apostels Jakobus deutet auf einen Zusammenhang mit dem Jakobsweg.

Nach dem Übergang des Gebietes an die Wittelsbacher verloren die Herren von „Sconendorf“ ihre Ämter und verarmten.

Die romanische Kirche wurde 1607 renoviert (Inschrift am Chorbogen). Im 18. Jahrhundert vergrößerte man die Fenster und setzte den Dachreiter auf. Bei der Renovierung im Jahre 1892 wurden die Empore ausgebaut und ein Wandbild freigelegt. 1942 verschwand das bedeutende Holzkruzifix aus der Kirche (Diebstahl, 1969 ersetzt).

Die letzte Außensanierung fand 1977 statt, 1986–88 konnte auch das Innere renoviert werden.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hochromanische Kirche steht auf einem hohen Sockel am Anfang des Westhanges des Ammersees über der Strandpromenade. Der Außenbau aus sorgfältig geschichteten Tuffquadern ist unverputzt und bis auf die vergrößerten Langhausfenster und den Dachreiter nahezu unverändert erhalten. Die Apsis im Osten ist etwas eingezogen, also schmäler als das Langhaus und wird von Lisenen und einem Rundbogenfries unter der Traufe gegliedert. Die Fensteröffnung stammt noch aus dem Hochmittelalter. Über dem Westgiebel sitzt der barocke Dachreiter mit seiner Zwiebelhaube.

Den Zutritt ermöglicht ein schlichtes, zweistufiges Rundbogenportal auf der Südseite. Der zweijochige Innenraum ist ca. 18 m lang, 7,5 m breit und 8 m hoch und kreuzgratgewölbt. Die Gurtbögen ruhen auf rechteckigen Pfeilern. Die Apsis wird durch einen gestuften Rundbogen ausgeschieden.

Neben dem mittleren Pfeiler der Nordwand führt ein Zugang zur Mauertreppe der ehemaligen Empore. Eine weitere Mauertreppe in der Westwand endet im Dachraum, dessen ursprüngliche Funktion unklar ist. Heute sind beide Treppen miteinander verbunden, man gelangt also direkt in das Dachgeschoss.

Ehemals öffnete sich in der Westwand zusätzlich ein – jetzt vermauerter – Einstieg. Den Dachraum belichten schmale Lichtöffnungen. Wie bei anderen Kirchen mit profanem Obergeschoss diente dieser Raum im Hochmittelalter als Rückzugsort oder Pilgerherberge. Ähnliche Anlagen finden sich etwa in Piesenkofen (Landkreis Mühldorf am Inn) und Thal (Landkreis Rosenheim).

Der barocke Hochaltar steht in der Apsis. Das Werk entstand um 1660/70. Die Hauptfigur zeigt den hl. Jakobus, seitlich stehen die hll. Markus und Katharina. Die Statuen entstanden wohl in der Weilheimer Werkstatt Sebastian Deglers.

Das große romanische Kruzifix an der Nordwand kam 1969 als Ersatz für das gestohlene Vorgängerkreuz in den Kirchenraum (Stiftung).

Kontakt

Telefon EMail Web

Seestraße 8
86938 Schondorf am Ammersee


Tel: +49814394021
E-Mail: ammersee@seenschifffahrt.de
Web: http://www.seenschifffahrt.de
Datenschutz

Zurück

Startseite

Wo bin ich