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Schiffsanlegestelle Diessen




 

 

Schön, dass Sie da sind...

Haben Sie Lust auf Bayern? Dann kommen Sie zu uns an Bord!

Egal welchen See Sie wählen, Sie liegen immer richtig.

Der fjordartige Königssee mit seinem smaragdgrünen Wasser entführt Sie auf leisen Elektrobooten in eine majestätische Umgebung. Gleiten Sie hinüber zur weltberühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Erleben Sie auf Ihrer Fahrt die atemberaubenden Wasserfälle und das Echo vom Königssee, welches der Bootsführer mit seinem Flügelhorn der Felswand entlockt.

Wem geht nicht das Herz auf bei einem Blick auf den Tegernsee? Idyllisch eingebettet liegt er inmitten der bayerischen Alpen. Stechen Sie mit uns in See und lassen Sie die Seele baumeln - was gibt es Schöneres!

Nur unweit von München entfernt liegt der Starnberger See. An seinen Ufern stehen zahlreiche Kirchen, Villen und Schlösser. Nur von Bord aus genießen Sie die schönsten Ausblicke auf die Prachtbauten. Die weitläufigen Decks der charaktervollen "Dampfer" bieten Ihnen viel Raum zum Schlendern und Staunen. Im Süden wird Ihr Blick von den höchsten Bergen der bayerischen Alpen eingefangen.

Die gute alte Zeit entdecken Sie auf dem Ammersee. Dem Charme der nostalgischen "Raddampfer" DIESSEN und HERRSCHING können Sie sich nicht entziehen. Sie werden von den eleganten Salons und vom rhythmischen Plätschern der Schaufelräder ganz begeistert sein. Versprochen! Belohnt wird Ihr Ausflug an den Ammersee mit einem wunderbaren Alpenpanorama.

Jetzt müssen Sie sich entscheiden! Nicht einfach? Stimmt, aber es muss ja nicht alles auf einmal sein. Lassen Sie sich Zeit...


Anlegestelle Diesen
96911 Diessen


Telefon EMail Web

Schiffsanlegestellen


Die Weiß - Blaue Flotte


Die Weiß - Blaue Flotte am Ammersee

Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH betreibt auf den oberbayerischen Seen Königssee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee eine Fahrgastschifffahrt. Mit über 30 Schiffen und rund 160 MitarbeiterInnen zählt die Seenschifffahrt zu den größten Binnenschifffahrten in Deutschland. Insgesamt werden jährlich etwa 1,5 Mio. Fahrgäste befördert.

Jeder Betriebsteil unterhält eine eigene Werft für die Instandhaltung der Schiffe. Am Königssee werden zudem auch neue Elektro-Fahrgastboote gebaut. Die Werft am Königssee ist damit die südlichste und höchstgelegene Bootsbauwerft in Deutschland.

Die Staatliche Seenschifffahrt wurde zum 1. Januar 1997 privatisiert. Das war die Geburtsstunde der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH. Die GmbH ist aus der Privatisierung der Staatlichen Seenschifffahrt hervorgegangen. Das Unternehmen ist auch heute noch ein hundertprozentiges Beteiligungsunternehmen des Freistaates Bayern.

Der Sitz der Gesellschaft: 
Seestraße 55, 83471 Schönau am Königssee

Betriebsteil Ammersee

Im Ranking der beförderten Personen liegt die Schifffahrt Ammersee hinter dem Königssee auf Platz 2. Circa. 25 MitarbeiterInnen arbeiten bei der Schifffahrt Ammersee in Inning/Stegen.  Der Ammersee verfügt über eine beachtliche Flottenstruktur: Historisch, aber auf neuesten technischen Standard präsentieren sich die "Dampfer". Neben den beiden "Raddampfern" HERRSCHING und DIESSEN sind da noch die im historischen Stil der 1920er Jahre neu gebauten Motorschiffe UTTING und AUGSBURG. Alle Schiffe können bequem im rund 60 m langen Trockendock gewartet werden.

Der Fahrbetrieb ist von Ostern bis Mitte Oktober.

 

"Raddampfer" HERRSCHING

Mit seinem stilvollen Ambiente und der hochwertigen Innenausstattung versetzt dieser Dampfer die Passagiere in die „gute alte Zeit“ zurück.

  • Innensitzplätze an Tischen: 150
  • 2 Salons auf gleicher Ebene
  • Hecksalon: 100 Plätze, Bugsalon: 50 Plätze
  • Musikanlage, MP-3 Anschluss, Mikrofon mit Lautsprecheranlage, Tanzmöglichkeiten im Innenbereich eingeschränkt
  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)
  • Bar
  • Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch, Bordküche
  • Kinderspielbereich
  • Großes überdachtes Sonnendeck mit ca. 100 Sitzplätzen an Tischen im Freibereich
  • Länge: 54 m, Breite: 14 m, Baujahr: 2002
  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

Hinweis: Die seitlich montierten Antriebsräder werden nicht mit einer Dampfmaschine angetrieben. Weitere Infos zum Begriff "Raddampfer" finden interessierte beim Menüpunkt "Wichtige Infos".

"Raddampfer" DIESSEN

Der 1908 gebaute und 2005/06 generalsanierte "Raddampfer" DIESSEN  bietet ein besonderes und unvergessliches Erlebnis. Die beiden Salone überzeugen durch ein sehr hochwertiges Flair.

  • Innensitzplätze an Tischen: 135, Anzahl Salons: 2

  • Bugsalon: 40 Plätze (im Unterdeck), Hecksalon: 95 Plätze

  • Musikanlage, Mikrofon, MP3-Anschluss, Tanzfläche nur im Außenbereich

  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)

  • Bordküche, Bar

  • Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch

  • Kinder-Erlebnisbereich

  • Überdachtes Sonnendeck mit ca. 100 Sitzplätzen an Tischen

  • Länge: 49,80 m, Breite: 13,20 m

  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

Hinweis: Die seitlich montierten Antriebsräder werden nicht mit einer Dampfmaschine angetrieben. Weitere Infos zum Begriff "Raddampfer" finden interessierte beim Menüpunkt "Wichtige Infos".

MS AUGSBURG

Mit dem MS AUGSBURG wurde ein ideales Veranstaltungsschiff für kleinere Gesellschaften geschaffen. Das Ambiente verspricht höchsten Komfort. Ihre Gäste finden in einem durchgängigen Salon platz.

  • Innensitzplätze an Tischen: 100

  • Anzahl Salons: 1

  • Musikanlage, MP3-Anschluss und Mikrofon mit Lautsprecheranlage, Tanzmöglichkeiten im Innenbereich eingeschränkt

  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)

  • Bordküche, Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch

  • Kinder-Spieleinrichtung

  • Überdachtes Sonnendeck mit 60 Sitzplätzen an Tischen

  • Länge: 36 m, Breite: 7,80 m, Baujahr 2008

  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

  • MS UTTING

    Das 2017 in Dienst gestellte MS UTTING verspricht höchsten Komfort und neuste Technik im stilvollen Ambiente aus der Zeit um 1930.

  • Innensitzplätze an Tischen: 130

  • Anzahl Salons: 1

  • Aufzug

  • Musikanlage, MP3-Anschluss und Mikrofon mit Lautsprecheranlage, Tanzmöglichkeiten im Innenbereich eingeschränkt

  • Stromanschlüsse für 220 V (230 V) und 380 V (400 V)

  • Bordküche, Sanitäreinrichtungen, Behinderten-WC, Wickeltisch

  • Kinder-Rutsche

  • Länge: 50,80 m, Breite: 9,60 m

  • Bewirtung: über Schiffsgastronomie Ammersee

Diessen & Der Ammersee


Diessen am Ammersee

Quelle Wikipedia

 

Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Dießen am Ammersee

Dießen am Ammersee

Deutschlandkarte, Position des Marktes Dießen am Ammersee hervorgehoben

Koordinaten: 47° 57′ N, 11° 6′ O | OSM

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Höhe: 544 m ü. NHN
Fläche: 82,65 km2
Einwohner: 10.599 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86911
Vorwahlen: 08807, 08806, 08194, 08196
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 114
Marktgliederung: 25 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 1
86911 Dießen am Ammersee
Website: www.diessen.de
Bürgermeister: Herbert Kirsch (Dießener Bürger e. V.)
Lage des Marktes Dießen am Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech

Karte

Über dieses Bild

Dießen am Ammersee ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech am südwestlichen Ende des Ammersees. Um zu verdeutlichen, dass es sich um das bayerische Dießen handelt, bezeichnete man den Ort früher oft als Bayerdießen.[2]

 

Geografie

Lage

Dießen liegt im bayerischen Voralpenland, etwa 40 Kilometer südwestlich von München.

Der Ort zieht sich vom Ammersee das Hochufer hinauf bis zum ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift. Dort grenzt gegen Westen das Dorf St. Georgen an. Einige Kilometer weiter im hügeligen Hinterland liegen die ehemaligen Gemeinden und heutigen Ortsteile Dettenschwang, Dettenhofen und Obermühlhausen. In unmittelbarer Nähe des Ammersees finden sich dagegen die Dörfer und Weiler der ehemaligen Gemeinde Rieden, darunter RiederauBierdorf und St. Alban. Der niedrigste Punkt der Gemeinde befindet sich auf 533 m Höhe am Ammersee, der höchste mit 719 m bei Schellschwang im Forst Bayerdießen.

Gemeindegliederung

Der Markt hat 25 Gemeindeteile[3] auf sieben Gemarkungen.[4]

Marienmünster in Dießen

Nachbargemeinden

Der Markt Dießen grenzt von Norden im Uhrzeigersinn an die Gemeinde Utting am Ammersee und das gemeindefreie Gebiet Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech, folgend an die Gemeinden PählRaisting und Wessobrunn im Landkreis Weilheim-Schongau, daraufhin an die Gemeinden RottReichlingVilgertshofenThainingHofstetten und Finning, wiederum alle im Landkreis Landsberg am Lech.

Die Entfernungsangaben beschreiben die Luftlinie zum Ortsmittelpunkt des Nachbarorts und sind auf ganze Kilometer gerundet.

Landsberg am Lech
20 km
Utting
8 km
Herrsching
8 km
Germaringen
34 km
Nachbargemeinden Andechs
7 km
Wessobrunn
10 km
Raisting
5 km
Pähl
7 km

Geschichte

Schon im 3. Jahrhundert führte die wichtige römische Fernstraße Via Raetia von Augsburg über den Brennerpass nach Oberitalien durch den Vorläuferort von Dießen. 

Ein erstes Kloster entstand vermutlich bereits 815 durch Rathard im Ortsteil St. Georgen, diese Angaben sind jedoch sehr legendenhaft. Planmäßig angelegt worden dürfte der Markt im 11. Jahrhundert durch Graf Arnold von Dießen östlich der alten Römerstraße und des im Bereich des heutigen Klosters befindlichen Gutshofes aus karolingischer Zeit. 

Erstmals urkundlich erwähnt wird Dießen erst 1039 als Diezen, der Ortsname stammt von der althochdeutschen Bezeichnung für einen Wasserfall. Der namensgebende Wasserfall befindet sich am heutigen Tiefenbach südlich des Kloster.[5] Im Jahr 1050 wird ein Graf Razo de Diezen erwähnt. Zwischen dem 11. und der Mitte des 12. Jahrhunderts besaßen die Grafen von Dießen (später die Linien Andechs und Wolfratshausen) südlich des heutigen Ortes mit der Sconenburg ihre Stammburg. Zwischen 1121 und 1127 wurde von ihnen das Augustinerchorherrenstift Dießen als Hauskloster gegründet, da man zunehmend in den um 1100 neu erbauten Burgen Andechs und Wolfratshausen residierte. Im Jahr 1157 überließ die gräfliche Familie dem Stift den Ort Dießen, stand aber als Vögte weiterhin in enger Verbindung mit Stift und Ort. Dieser wurde 1231 „civitas“ (Stadt) genannt, verlor seine Rechte aber bald an das Kloster.

Mit dem Aussterben der Grafen von Andechs 1248 übernahmen die Wittelsbacher die Vogtei über das Stift. Trotz des starken Bedeutungsverlustes für Dießen, erscheint der Ort bereits 1151 als Marckth Diezzen. 

Im Zuge des Krieges zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen wurde Dießen 1318 und 1320 von den Truppen Herzog Leopoldsniedergebrannt. Die Chronik der Klosterherren spiegelt den Grad der Zerstörung wieder, sieben Jahren war es den abgabepflichtigen Bauern und Untertanen nicht möglich ihre Abgaben zu leisten. Nach den siegreichen Schlachten bei Ampfing und Mühldorf erhob Ludwig den Ort zum Bannmarkt.

Bis zur Säkularisation bestanden so auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde zwei voneinander strikt getrennte Rechtsbereiche, der herzogliche bzw. kurfürstliche Bannmarkt Dießen und die Klosterhofmark Dießen-St. Georgen. Die Banngrenze des Marktes verlief dabei entlang des Ferammergrabens, St. Martin in Häderns, der alten Römerstraße, entlang der Bannzeile nach Romenthal.

Der Markt Dießen unterstand dabei einem herzoglichen, später kurfürstlichen Marktrichter, der zugleich See- und seit 1599 auch Forstrichter war. Dieses Marktrichteramt hatte sogar die Blutgerichtsbarkeit inne. Der ehemaligen Galgen befand sich bis etwa 1600 südlich der Kirche St. Johann und ab etwa 1600 diente eine Schwarz-Pappel an der Straße nach Weilheim als Richtstätte, die letzte Hinrichtung fand 1720 statt. Die niedere Gerichtsbarkeit hatte im Markt seit 1326 ein aus Bürgern gebildetes Magistrat inne. Der Klosterrichter wurde durch den jeweiligen Propst des Klosters bestimmt und hatte die volle Gerichtsbarkeit, mit Ausnahme des Blutbanns, inne.

Liste der Markt- und Klosterrichter von 1584 bis 1803:[6]

 

Grüß Gott in Bayern!
Der Ammersee stellt sich vor:


Der Ammersee ist mit einer Fläche von circa 47 Quadratkilometern der drittgrößte See Bayerns – nach dem Chiemsee und dem Starnberger See. Er liegt ungefähr 35 Kilometer entfernt von München und dient somit den Einwohnern der Landeshauptstadt als Naherholungsgebiet. Rund um den See können Sie sich die Zeit mit einer Vielzahl an regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen vertreiben. 
 

Urlaub am Ammersee, am (so finden wir!) schönsten bayerischen Badesee...

 

Urlaub am Badesee in Bayern: Ammersee


Foto: 
Utting am Ammersee - rauf auf den Sprungturm...
 

Ammersee Sommer-Urlaub Bayern
 

...und rein in's kühle Nass. 

Der Ammersee in Bayern. So finden Sie uns:

Die Ammersee-Region beginnt nur ca. 30 km im Südwesten von München mitten im schönsten bayerischen Voralpenland. Der Ammersee ist der drittgrößte der bayerischen Seen und trotzdem noch relativ wenig bekannt - im Gegensatz zum Starnberger See mit seiner königlichen Geschichte. (Übrigens: Auf unserer Seite Bayernticket erfahren Sie mehr zur Verkehrsanbindung mit der Bahn, zu preiswerten Ausflügen nach München...)

Die Nordspitze der Ammersee-Region liegt nahe der Autobahn A 96 Lindau-München, Ausfahrt Greifenberg.
 

Ammersee-Plan

Bayern Urlaub in der Ammersee-Region: Entspannung, Aktion und Inspiration

Die wunderschöne Landschaft lockte schon früher Künstler aus den Großstädten München und Augsburg an den Ammersee. Zumeist kamen sie mit dem "Badezug", unserer Ammersee-Bahn. 

Heute lädt der Ammersee Individualisten und Familien ein. Wenn Sie im Urlaub neben Sport, Unterhaltung und Kultur auch einmal Tage der Beschaulichkeit und Ruhe inmitten wirklicher Natur genießen wollen, dann sind Sie bei uns herzlich willkommen.
 

Urlaub am Ammersee in Bayern:
Ammersee-Aktivitäten

Mit seiner Länge von 16 km und 6 km Breite bei bis zu 81 Meter Tiefe ist der Ammersee nicht nur ein wunderschöner Badesee, sondern lädt ein zum SegelnSurfenStand-up PaddelnAngeln und zu Dampferfahrten



Badegäste lieben die Strandbäder rund um den Ammersee und sein klares und sehr sauberes Wasser, das meistens schon im Juni über 20 Grad warm ist. Viele flache Ufer­zonen laden auch Familien mit Kindern zum Baden, Schwimmen, Spielen und Planschen ein. 

Surfparadies Ammersee




Foto: Surfschule Müller 
 

Radeln in der Ammersee-Region 

Geübte Radler umrunden den See - ca. 45 km - bei einer Tagestour und freuen sich: Die Ufer sind wenig verbaut und zeigen sich auf langen Strecken naturbelassen. Informationen zu Radwanderungen in der Ammersee-Region finden Sie hier

 

Natur und Vogelwelt am Ammersee

Rund um den Ammersee lösen sich Mischwälder mit zum Teil sehr altem Laubbaumbestand und Uferzonen mit Schilfbewuchs oder Büschen und Hecken als abwechslungsreiche Landschaften ab.
 

Ammersee. Klick vergrößert. Landschaftsschutzgebiet Ammersee-West

(Klick vergrößert...)

Ammersee Naturschutz

Das Naturschutzgebiet Seeholz, am Ammersee zwischen Utting und Riederau, zeigt dem Radler oder Spaziergänger heute noch einen Laubwald, so wie er früher im Voralpengebiet häufig anzufinden war. Hier ist auch im Hochsommer angenehm kühl. Mächtige Eichen werfen ihren Schatten, schnellwüchsigere Arten bilden darunter einen dichten Laubhimmel. Manch ein Baum sah schon 300 oder 350 Jahre Geschichte an sich vorbei radeln oder promenieren. Stets schien es ihn nicht zu berühren.

Heimische Vögel und befiederte Ammersee-Urlauber

Als "Vogelfreistätte Ammersee Südufer" hat Bayern im Süden des Sees ausgedehnte Schilfflächen ausgewiesen. Hier leben heute noch gefährdete Vogelarten wie die Beutelmeise und der Pupurreiher.

Ampermoos Ammersee

Das "Ampermoos" im Norden des Sees wurde 1982 unter Naturschutz gestellt. Es gilt als größtes deutsches Brutgebiet von Kiebitzen. Vogelfreunde freuen sich am Ammersee an rund 200 Vogelarten, die hier heimisch sind oder Rast einlegen.

Die Geschichte des Ammersees

Die geologische Geschichte unserer heutigen Ammersee-Landschaft beginnt am Ende der Erdneuzeit, vor ungefähr 1 Million Jahren. Ein weltweiter Klimaumschwung ließ die Temperaturen auf der Erde und in den Ozeanen um mehr als 5° sinken. Riesige Gebirge der Erde vereisten. Das Eiszeitalter (Quartär) hat begonnen. Aus dem Alpenraum wandern während der Donau-, Günz- Mindel-, Riß und Würmkaltzeit die Gletscher nach Norden.

Unter den Gletschern und an ihren Seiten lagert sich der mitgebrachte Gesteinsschutt als Moränen ab. Sie ändern bei jedem neuen Eisvorstoß das Bild der Landschaften: Rinnen füllen sich wieder, neue Moränen bilden sich, und in Warmzeiten entstehen für - nach geologischen Maßstäben - sehr kurze Zeit immer wieder Seen.  

Der Ammersee verdankt der letzten und vorletzten Vereisung in der Würm- und Rißkaltzeit seine Existenz. Aus der "Garmischer Pforte" wanderte der Ammergletscher zu uns. Vor 40 000 Jahren begannen die Eismassen zu schmelzen und vielleicht 30 000 Jahre später umschlossen Seiten- und Endmoränen eine riesige Wasserfläche - den Ammersee. 

Der Ammersee bedeckte im Süden die Fläche bis zum heutigen Weilheim / Peißenberg, reichte im Norden bis Grafrath, im Westen zu den Höhen über dem jetztigen Ammerseewestufer und im Osten bis zur Linie Dellinger Höhe - Widdersberg - Andechs - Pähl. 

Im Laufe von wenigen Jahrtausenden ist der Ammersee um 5/6 seiner Größe auf jetzt 47 Quadratkilometer geschrumpft. Daran war die Ammer und seine anderen Zuläufe Schuld: Sie haben all ihren mitgeführten Gesteinsschutt im See abgeladen. Am Nordende nagt die Erosion an der Endmoräne und legte den Ausfluss - die Amper - und damit den Seespiegel um ca. 30 m tiefer. 
(Informationen vom Fischereiverein Pilsen - Wörthsee e.V.)

Specials


Marienmünster Dießen

Marienmünster

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Blick vom König-Ludwig-Weg

Der Glockenturm über den Dächern des Marktes

Das Marienmünster Mariä Himmelfahrt ist die ehemalige Stiftskirche des Augustiner-Chorherrenstiftes Dießen am Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech in Oberbayern. Seit der Säkularisation dient der Sakralbau als katholische Pfarrkirche[1] des Marktes Dießen.

 

Geschichte

Der Neubau der jetzigen Kirche begann 1720 unter Propst Ivo Bader. Als eigentlicher Schöpfer des prachtvollen Gotteshauses gilt jedoch sein Nachfolger, Propst Herkulan Karg (ab 1728). Karg (Porträt im Langhaus) unternahm 1731 und 1733 zwei Studienfahrten zur Vorbereitung des Kirchenbaues, nachdem er bereits 1729 Johann Michael Fischer als Gutachter hinzugezogen hatte. An den Entwürfen war wahrscheinlich der Münchener Hofbaumeister François de Cuvilliés beteiligt. Auch an der Ausstattung beteiligten sich die besten zeitgenössischen Kräfte Münchens, Augsburgs und der Wessobrunner Schule. Durch die Zusammenarbeit von Malern wie Johann Georg Bergmüller und Johann Evangelist Holzer mit den Stuckateuren Franz Xaver FeichtmayrJohann Michael Feichtmayr und Johann Georg Üblhör sowie den Bildhauern Johann Baptist Straub und Johann Joachim Dietrich (1690–1753) entstand eines der bedeutendsten Raumkunstwerke des bayerischen Barock.

Das elegante Oberteil des schlanken Glockenturmes wurde 1827 durch Blitzschlag zerstört und anschließend durch einen nüchternen Aufsatz ersetzt. 1985/86 erfolgte eine Rekonstruktion des Turmes durch den Architekten Richard Zehentmeier aus München.

Das Gotteshaus wurde erstmals 1883/84 und erneut 1955/58 restauriert. Die wegen der drohenden Einsturzgefahr notwendige umfassende Sanierung von 1979 bis 1985 konnte durch die Rekonstruktion des Turmes ergänzt werden. Im Inneren zogen sich die Arbeiten bis 1990 hin. 1989 erhob der Augsburger Bischof Josef Stimpfle die Pfarrkirche zum „Marienmünster“.

Das Marienmünster war bis November 2010 wegen Bauarbeiten geschlossen. Am 28. November wurde es mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet.

Architektur

Glockenturm vom Klosterhof gesehen

Die ehemalige Stiftskirche ist ein lang gestreckter, einschiffiger Wandpfeilerbau von 70,30 Metern Gesamtlänge. Die Langhausbreite beträgt 21,70 m. Die Apsis des Chores ist in der Breite des Hauptschiffes eingezogen. Das Schiff wird durch die vorspringenden Wandpfeiler in vier Abschnitte geteilt und von einem gedrückten Tonnengewölbe überspannt. Der quadratische Chorraum wurde leicht erhöht angelegt und durch einen Triumphbogen vom Schiff getrennt. Im Westen betritt man zuerst den rechteckigen Vorraum mit zwei Seitenkapellen. Darüber spannt sich die Orgelempore. Der Blick des von Westen Eintretenden wird unwillkürlich zum Hochaltar gelenkt. Die Seitenaltäre an den Wandpfeilern und der kräftige Chorbogen mit seinem stuckierten Vorhang vermitteln den Eindruck einer barocken Theaterkulisse, die von zahlreichen Putten, Engeln und Heiligen belebt wird. Auf der Bühne dieses „heiligen Theaters“ steht der Hochaltar im Mittelpunkt.

Die Außenansicht wird vom hohen Turm Johann Michael Fischers und der eleganten Westfassade bestimmt. Die Putzfelder sind grau abgesetzt, die Architekturglieder hell gestrichen. Die Fassade wird durch Pilaster gegliedert und von einer geschwungenen Giebelblende mit Vasenaufsätzen bekrönt. Wegen der stilistischen Merkmale wird hier der Einfluss Cuvilliés angenommen.

Ausstattung

Architektur und Ausstattung ergänzen sich zu einer der besten Leistungen des barocken Kirchenbaus im Bayern des 18. Jahrhunderts. Durch die relativ kurze Bauzeit ist alles aufeinander abgestimmt, nichts wirkt störend oder ist eine spätere Ergänzung.

Kontakt

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Tel: +49814394021
E-Mail: Ammersee@seenschifffahrt.de
Web: http://www.seenschifffahrt.de
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